DAkkS Kalibrierung von Blockkalibratoren

 

Blockkalibratoren werden durch den Vergleich mit kalibrierten Widerstandsthermometern oder Thermoelementen kalibriert. Grundlage der Kalibrierung ist die DAkkS-DKD-Richtlinie R5-4 zum Kalibrieren von Blockkalibratoren bzw. eigene Untersuchungsberichte der Firma Klasmeier bei ISOTECH Geräten. Die Kalibrierung wird standardmäßig mit einem DAkkS-Kalibrierschein versehen, es können aber auch rückführbare Werkskalibrierungen durchgeführt werden.



  • Großer Temperaturbereich: -40 °C bis 1300 °C
  • Kurze Durchlaufzeit von 3-5 Arbeitstagen
  • Hersteller unabhängige Kalibrierung 
  • Möglichkeit der Optimierung Ihres Temperaturblockkalibrators durch Fertigung von kundenspezifisch gebauten Kalibriereinsätzen und Keramiken

DAkkS Messunsicherheit: Blockkalibratoren

Temperaturbereich Messunsicherheit Verfahren
-40°C bis <0°C 0,1 K

Vergleich mit Normal-Widerstandsthermometern
DAkkS-DKD-R 5-4:2010
KA16-10-01:2016-10
0°C bis 100°C 0,08 K
>100°C bis 130°C 0,1 K
>130°C bis 200°C 0,3 K
>200°C bis 400°C 0,5 K
>400°C bis 660°C 1,0 K
     
0°C bis 660°C 1,5 K

Vergleich mit Normal-Thermoelementen
DAkkS-DKD-R 5-4:2010
KA16-10-01:2016-10
>660°C bis 800°C 2,5 K
>800°C bis 1000°C 4,0 K
>1000°C bis 1200°C 5,0 K
>1200°C bis 1300°C 6,0 K

Regler Optimierung bei ISOTECH Geräten

 

Bei der Kalibrierung von Blockkalibratoren ist die Temperaturdifferenz zwischen Sollwert und Kalibriertemperatur nicht von wesentlicher Bedeutung, da bei der Kalibrierung nur ein Ist-Zustand festgestellt wird.

Viele Kunden legen aber gerade auf diese Temperaturdifferenz gehobenen Wert, da sie die Blockkalibratoren benutzen, um Konformitätsaussagen über Ihre Prüflinge treffen zu können. Da Blockkalibratoren oftmals stark in Anspruch genommen werden, ist dies durch die Drift des Gerätes oftmals jedoch schwierig.

Der Kalibrierdienst Klasmeier hat ein eigenes Optimierungsverfahren entwickelt, um die „Regel- und Anzeigegenauigkeit“ zu verbessern.

ISOTECH-Kalibratoren, die bei Klasmeier kalibriert werden, durchlaufen mehrfach einen Optimierungszyklus. Dabei handelt es sich um ein Näherungsverfahren, bei dem die Regelparameter immer besser an die Kalibriertemperatur angepasst werden.

Bei Fremdgeräten ist eine Optimierung möglich, wenn die entsprechende Prozedur zur Verfügung gestellt wird.


 

Weiterführende Informationen


Viele Temperaturkalibrierungen in der Industrie und Forschung werden durch den Einsatz von tragbaren Blockkalibratoren durchgeführt. Die richtige Auswahl des Blockkalibrators kann Kosten sparen und die Arbeit erleichtern.

 

Folgende Kriterien sollten beachtet werden:

  • Temperaturbereich
  • Austauschmöglichkeit des Einsatzes
  • Messunsicherheit und Stabilität
  • Transportierbarkeit
  • Eintauchtiefe
  • Referenzthermometer
  • Rechnerunterstützung (Remotefähigkeit)

Lesen Sie den gesamten Artikel über die Auswahlkriterien von Blockkalibratoren unter: www.klasmeier.com/blockkalibrator/

Als Ergebnis jeder Kalibrierung in unserem Hause bekommen Sie neben dem DAkkS-Kalibrierschein, umfassende zusätzliche Dokumente, in welchen alle aufwendigen Untersuchungen ihres Kalibriergegenstandes dokumentiert und ausgewertet sind.

 

Unsere Kalibrierdokumente enthalten folgende Unterlagen:

 

  • Kalibrierschein
  • Beschreibung des Kalibrierverfahrens
  • Liste und Messunsicherheit der verwendeten Normale
  • Bei Justage das Justageprotokoll


Direkte Ansprechpartner

Technische Frage


Boris Kalb

Telefon: +49 661 380 940 15
E-Mail: b.kalb@klasmeier.com

 

Unverbindliche Preisanfrage


Sven Schuchert

Telefon: +49 661 380 940 17
E-Mail: s.schuchert@klasmeier.com